Unsere Dialoge finden einerseits auf Stadtteilebene statt: Seit Herbst 2016 gibt es Stadtteilgespräche in Dresden Klotzsche, weitere Stadtteile sind in Vorbereitung.

Daneben organisieren wir mit dem Projekt ‚gesprächsHUNGRIG – Dialoge mit Biss‘ Dialoge am Rande politischer Verantstaltungen, indem wir Menschen zu einem Snack und einem kurzen Gespräch miteinander einladen.

Möglich ist es aber auch, Dialoge in Verwaltungen, Organisationen oder Initiativen durchzuführen, um miteinander über die jeweils akuten Probleme zu sprechen.

Das Gespräch zwischen Andersdenkenden ist schwierig und eine große Herausforderung für alle Seiten. Viele Menschen tun in diesen Zeiten genau das nicht mehr. Sie ziehen sich in sogenannte Echokammern zurück, in denen alle anderen ihre Meinung teilen. Deshalb versuchen wir einen Raum zu schaffen, in dem diese Begegnungen möglich sind und gegenseitiges Verständnis und Respekt entstehen können.

Wichtig ist dabei, dass es nicht nur um einen Meinungsstreit geht, sondern darum, verschiedene Sichtweisen zu verstehen, ohne damit einverstanden sein zu müssen. Statt einer Kultur des Rechthabens und Beschuldigens wollen wir im Gesprächsprozess Vertrauen und Kooperation stärken. Uns geht es nicht darum, Schuldige für Konflikte zu suchen, sondern herauszufinden, wie man sich selbst in ein gelungenes Zusammenleben einbringen kann. Ein wichtiges Ziel ist, dass sich aus den Dialogen gemeinsame Handlungsmöglichkeiten entwickeln. Dazu werden die zu besprechenden Themen in der Gruppe herausgearbeitet, Meinungen ausgetauscht und Lösungsansätze gemeinsam entwickelt.